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Peter Hain: Aufstockung des Investitionsabzugsbetrags ist in einem Folgejahr möglich

Unternehmensbesteuerung| Alle Unternehmer| Bilanzierung und Bewertung
25.04.2015

Für Investitionsvorhaben kann bis zu drei Jahren vor Anschaffung eine steuerliche Sonderabschreibung geltend gemacht werden. Diese kann in einem Folgejahr aufgestockt werden.

Ist eine bestimmte Betriebsgröße nicht überschritten, eine Investitionsabsicht vorhanden und macht der Unternehmer Angaben zum begünstigten Wirtschaftsgut,  kann  er  für  die  künftige Anschaffung oder Herstellung eines abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsguts des Anlagevermögens  bis  zu  40 %  der voraussichtlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten gewinnmindernd abziehen  (Investitionsabzugsbetrag).
Entgegen der Auffassung der Finanzverwaltung kann ein Investitionsabzugsbetrag, der bereits in einem Vorjahr abgezogen  worden  ist,  ohne  dabei  die absolute Höchstgrenze von 200.000 € je Betrieb oder die relative Höchstgrenze von 40 % der voraussichtlichen Anschaffungs-  oder  Herstellungskosten zu erreichen, in einem Folgejahr innerhalb des dreijährigen Investitionszeitraums  bis  zum  Erreichen  der  genannten  Höchstgrenzen  aufgestockt  werden.

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